Gemeinde Leiblfing empfing Landrat Josef Laumer

Landkreis und Gemeinden ziehen an einem Strang

Landrat Josef Laumer und Erster Bürgermeister Wolfgang Frank mit ihren leitenden AngestelltenFoto: Landkreis Straubing-Bogen

Landrat Josef Laumer und Erster Bürgermeister Wolfgang Frank mit ihren leitenden Angestellten

Eine enge Zusammenarbeit der Gemeinden im Landkreis Straubing-Bogen mit den Verantwortlichen des Landratsamtes ist die Basis für eine schnelle und möglichst unbürokratische Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger. „Dies ist mir ein persönliches Anliegen, denn unsere Arbeit soll dem Wohl und der Zufriedenheit der Menschen in unserem Landkreis dienen“, betont Landrat Josef Laumer. Der persönliche Kontakt ist hier ein wichtiger Baustein und so durfte Leiblfings Erster Bürgermeister Wolfgang Frank mit seinen leitenden Angestellten eine große Abordnung des Landratsamtes im Rathaus Leiblfing zum Gemeindebesuch begrüßen.

Nach einer Begrüßung und kurzen Vorstellung der Gemeinde Leiblfing durch den Ersten Bürgermeister Wolfgang Frank, ging man sofort auf aktuelle Themen der Gemeindearbeit ein. Mit 79 Quadratkilometern Größe und 106 Kilometer Gemeindestraßen verfügt Leiblfing über eine gewaltige Flächenausdehnung, was dementsprechend in Projekten nicht immer leicht zu bewältigen ist. „Von einem Teil der Gemeinde schaue ich in die Isarauen, von einem anderen Teil in die Donauauen“, ist ein geflügelter Satz von Bürgermeister Frank.

Mit den anwesenden Abteilungsleiterinnen des Landratsamtes Straubing-Bogen, Petra Harant, Julia Huber und Stephanie Aumer sowie Kreisbaumeister Anton Stauber wurden diverse Bauprojekte, wie die Ansiedlung des neuen Einkaufsmarktes, der Anbau an das bestehende Feuerwehrgerätehaus in Leiblfing bzw. der Hochwasserschutz entlang des Reißinger Bachs, besprochen. Auch die Übernahme des Katholischen Kindergartens „St. Josef“ durch die Gemeinde, die aktuellen Entwicklungen im Grund- und Mittelschulbereich und der Breitbandausbau in ländlichen Gegenden wurden besprochen.

Die Gemeinde wurde zudem über neueste rechtliche Entwicklungen informiert. Unter anderem die bis zum 31. Dezember 2019 zeitlich begrenzte Möglichkeit, Bebauungspläne mit einer Grundfläche von weniger als 10.000 Quadratmetern, durch die die Zulässigkeit von Wohnnutzungen auf Flächen begründet wird und die sich an im Zusammenhang bebaute Ortsteile anschließen, im beschleunigten Verfahren auszuweisen. Dies ist eine für die Gemeinde Leiblfing äußerst interessante Option in der städtebaulichen Entwicklung der einzelnen Ortsteile.

„Die Gemeinde hat sich in den letzten Jahren wirklich sehr gut entwickelt“, zeigte sich Landrat Josef Laumer beeindruckt, welche große Anzahl an bedeutenden Projekten derzeit von der Gemeinde Leiblfing umgesetzt werden bzw. sich in der abschließenden Planung befinden. „Hier hat sich im letzten Jahrzehnt viel getan und man merkt einfach, dass es mit einer sehr engagierten Verwaltung passt.“ Dementsprechend positiv fiel auch das Fazit von Josef Laumer am Ende des Besuchs aus: „Es war wirklich ein sehr sachlicher und informativer Nachmittag. Diese Sachlichkeit und dieses zielorientierte Arbeiten in der Gemeinde gefällt mir. Es hat sich hier wieder einmal gezeigt, dass der Landkreis und seine Gemeinden an einem Strang ziehen und das soll auch in Zukunft so sein.“

 

(Artikel Gemeinde Leiblfing/Landkreis Straubing-Bogen - 17.07.2017)

 

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