Künftig gibt es einen Klimaschutzmanager

Bericht aus dem Gemeinderat

 

Leiblfing. (js) In der jüngsten Gemeinderatssitzung erhielten die Gemeinderäte zunächst einen kurzen Einblick in den Projektablauf zur Nutzung des Ratsinformationssystems. Die Vorgehensweise zum Umgang mit den bereitgestellten Touch-Pads wurde befürwortet und die Verwaltung beauftragt, die notwendigen Festlegungen, wie Dienstanweisungen und so weiter zu entwerfen. Am 1. Februar 2021 soll der Probebetrieb und am 1. Mai 2021 der Echtbetrieb gestartet werden. H. Althammer vom Architekturbüro MKS aus Ascha stellte in einer Präsentation Ökokonten sowie die dazugehörige
Bewertung vor. Dies wird der unteren Naturschutzbehörde zur Genehmigung vorgelegt. In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde beschlossen, eine Stelle für einen Klimaschutzmanager zu schaffen. Dieser trägt Verantwortung für alle kommunalen Belange rund um den Klimaund Umweltschutz und soll das Bindeglied zwischen Kommune, Gewerbebetrieben, Bürgern, Ämtern, Politik und Strom-, Beleuchtungs- und Gasnetzbetreiber sein. Die Verwaltung wurde mit der Ausschreibungder Stelle unter dem Vorbehalt der staatlichen Förderung
beauftragt. Auf Antrag von Gemeinderatsmitglied Franz Hien wurde ferner über die Installation einer Photovoltaik- Anlage auf dem Feuerwehrhaus Leiblfing als Eigenverbrauchsanlage abgestimmt und eine solche befürwortet. Der Auftrag für die Lieferung und den Aufbau ist zügig auszuschreiben. Alter Weidenbaum muss gefällt werden Weiter wurde über den Teilabbruch des früheren Schwesternwohnhauses Eschlbacher Straße 7 auf einer Länge von 7,25 Metern von der nördlichen Gebäudeseite her abgestimmt. Im restlichen Gebäudeteil wird ein Personalraum geschaffen. Zudem wird im Bereich zur Kreisstraße SR18 die Fällung des alten Weidenbaumes und die Neugestaltung der Grünanlagen und des Zugangsbereichs in Auftrag
gegeben. Als Ersatz für den Weidenbaum wird ein hochwertiger neuer Baum gepflanzt. Warten auf Förderzusage und Freigabe Die Querungshilfe ist mit dem notwendigen Grünbereich zu planen, und die überarbeiteten Pläne sind wegen des Förderbescheids bei der Regierung von Niederbayern einzureichen. Nach Förderzusage und Freigabe ist das Verkehrskonzept dem Landratsamt Straubing- Bogen vorzulegen. In der Gemeinderatssitzung folgte weiter ein Beschluss, dass die Bauplätze im Baugebiet „An der Geige II“ nach einem Vergabesystem erfolgen werden. Weiter beschloss man den Kauf einer Dücker-Mähkombination MK 25-800, und der Auftrag wurde der Firma Leitl, Eggenfelden, erteilt. Nach der Genehmigung der im Jahre 2020 eingegangenen Geldund Sachzuwendungen sprachen am Ende der Sitzung die Fraktionsvorsitzenden 2. Bürgermeister Anton Ismair (FW), Paul Lermer (CSU) und Josef Scheib (SPD) Jahresabschlussworte, bei denen vor allem die gute und fruchtbare Zusammenarbeit des neuen Gemeinderats hervorgehoben wurde. Auch Bürgermeister Josef Moll lobte bei seinem kurzen Rückblick das harmonische Miteinander und die guten Beschlüsse in seiner nun halbjährigen Amtszeit und gab gleichzeitig einen Einblick über die anstehenden Aufgaben im Jahr 2021. Abschließend würdigte Moll die Leistung der Gemeinderatsmitglieder, der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und des Bauhofes sowie der Erzieherinnen
und Kinderpflegerinnen in den Kindergärten.

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